Authentische und regionale Fotografie sowie Beobachtungen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Mecklenburg-Vorpommern in Wort und Bild

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27.10.2025

Fotos: Roland Hartig

‍Manche Hochzeiten erzählen ihre Geschichte ganz von selbst – so wie die von Sophie & Jean-Pièrre im Standesamt Ribnitz-Damgarten am 25.10.2025. Schon der Ablauf war voller Spannung: Der Bräutigam und die gesamte Hochzeitsgesellschaft bekamen die Braut vor der Trauung nicht zu Gesicht. Sophie wurde von ihrer Brautzeugin wie ein gut gehütetes Geheimnis direkt bis vor das Standesamt chauffiert. Ein alter Hochzeitsglaube besagt: Wer die Braut vor dem Beginn der feierlichen Zeremonie im Brautkleid sieht, bringt Unglück.


‍Im edel goldgelb gestalteten Trauzimmer blickten alle ungeduldig zur Uhr. Sekunden wurden zu Minuten, Vorfreude zu Nervenkitzel. Dann, Punkt 13 Uhr, öffnete sich die Tür – und die Magie des Moments lag in der Luft. Sophie trat ein – begleitet von ihrem Vater, der sie feierlich an Jean-Pièrre übergab. Ein ergreifender Augenblick voller Symbolkraft und Liebe. Jean-Pièrres Blick sprach Bände.

Bernsteinstadt
Eingang Trauzimmer

Standesamt Ribnitz-Damgarten

Sekunden wurden zu Minuten, Vorfreude zu Nervenkitzel.

Hochzeitsgesellschaft
Braut und Brautzeugin

‍Warten auf die Braut.

‍Sophie wurde von ihrer Brautzeugin wie ein gut gehütetes Geheimnis direkt bis vor das Standesamt chauffiert.

Sophie begleitet von ihrem Vater
Anspannung

Sophie begleitet von ihrem Vater.

Hinweise zum Ablauf.

Punkt 13 Uhr öffnete sich die Tür. Ein ergreifender Augenblick.
Sophies Vater übergibt seine Tochter feierlich an Jean-Pièrre

Punkt 13 Uhr öffnete sich die Tür. Ein ergreifender Augenblick.

Sophies Vater übergibt seine Tochter feierlich an Jean-Pièrre.

Alle lauschen der Standesbeamtin.
Taschentücher für die Freudentränen.

Alle lauschen der Standesbeamtin.

Taschentücher für die Freudentränen.

Einfach schön – Freudentränen pur.
Brautstrauß

Einfach schön – Freudentränen pur.

Der Brautstrauß ruht in ihrem Schoß – ein leiser Moment, den ein waches Auge einfängt.

Aufmerksame Blicke, gespannte Stimmung.
Wenn Eltern und Geschwister der Hochzeit beiwohnen, ist das ein bewegendes Zeichen von Familie und Verbundenheit.

Aufmerksame Blicke, gespannte Stimmung.

Wenn Eltern und Geschwister der Hochzeit beiwohnen, ist das ein bewegendes Zeichen von Familie und Verbundenheit.

Mit Anekdoten über die ersten Dates brachte die Standesbeamtin das Trauzimmer zum Schmunzeln.
Locker, herzlich und echt

Mit Anekdoten über die ersten Dates brachte die Standesbeamtin das Trauzimmer zum Schmunzeln.

Locker, herzlich und ehrlich.

Wollen wir uns die Ringe anstecken?
Ja, die Trauringe finden ihren Platz.

Wollen wir uns die Ringe anstecken?

Ja, die Trauringe finden ihren Platz.

Passt wie angegossen – natürlich, die Ringe auch.
Der Moment kurz vor dem Kuss.

Passt wie angegossen – natürlich, die Ringe auch.

Der Moment kurz vor dem Kuss.

Der Kuss, der alles besiegelt
Beginn eines neuen Kapitels

Der Kuss, der alles besiegelt.

Beginn eines neuen Kapitels.

Aufmerksame Blicke, gespannte Stimmung.
Wenn Eltern der Hochzeit beiwohnen, ist das ein bewegendes Zeichen von Familie und Verbundenheit.

Stimmen die Daten?

Wenn Eltern und Geschwister der Hochzeit beiwohnen, ist das ein bewegendes Zeichen von Familie und Verbundenheit.

Aufmerksame Blicke, gespannte Stimmung.
Ein Schriftzug, der Geschichte schreibt.

Aufmerksame Blicke, gespannte Stimmung.

Ein Schriftzug, der Geschichte schreibt.

Ein Schriftzug, der Geschichte schreibt.
Zeremonie

Ein Schriftzug, der Geschichte schreibt.

Mit den Trauzeugen läuft’s rund.

Mit den Trauzeugen läuft’s rund
Mit den Trauzeugen läuft’s rund

Mit den Trauzeugen läuft’s rund.

Mit den Trauzeugen läuft’s rund.

Zeremonie
Stammbuch der Familie

Zeremonie

Stammbuch der Familie

Die Standesbeamtin übergibt die Heiratsurkunde und das Stammbuch der Familie.
Nun rechtmäßig verbundene Eheleute.

Die Standesbeamtin übergibt die Heiratsurkunde und das Stammbuch der Familie.

Nun rechtmäßig verbundene Eheleute.

Mehr als Worte
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Mehr als Worte

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Mehr als Worte

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Mehr als Worte

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Der Fotograf bleibt im Hintergrund.
Hochzeit

Mehr als Worte

Der Fotograf bleibt im Hintergrund.

Das Brautpaar verlässt das Trauzimmer – Hand in Hand.
Hochzeitsgesellschaft

Das Brautpaar verlässt das Trauzimmer – Hand in Hand.

Familien- und Freundesrunde.

Ganz in Familie
Ganz in Familie

Ganz in Familie

Ganz in Familie

Familien- und Freundesrunde
Familien- und Freundesrunde

Familien- und Freundesrunde

Familien- und Freundesrunde

Auch Vierbeiner „Streusel“ hatte seinen großen Auftritt.
Das muss Liebe sein

Auch Vierbeiner „Streusel“ hatte seinen großen Auftritt.

Das muss Liebe sein …

Standesamt Ribnitz-Damgarten
Sprechzeiten

Standesamt Ribnitz-Damgarten

Sprechzeiten

Solche Momente sind es, die ich als Fotograf festhalte: echt, berührend und unvergesslich. Wenn auch ihr eure Geschichte erzählen möchtet: Termin anfragen. Roland Hartig, 0152 02086730‬, roland(at}foto-hartig.de

Symbol
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20.10.2025

Fotos: Roland Hartig

Kulisse für Hochzeitsfotos
Kulisse für Hochzeitsfotos

Klosterwiese Ribnitz

Klosteranlage Ribnitz

Bernsteinmuseum
Kulisse für Hochzeitsfotos

Klosterkirche

Galerie-Stele im Kloster

Kulisse für Hochzeitsfotos
Kloster Ribnitz

Vom Damenstift zum Kulturort - Kulisse für Hochzeitsfotos

Kloster Ribnitz heute

Saal für die Eheschließung
Saal für die Eheschließung

Standesamt Ribnitz - Saal für Trauungen

Standesamt Ribnitz - Saal für Trauungen

Hochzeitskutsche
Festsaal

Hochzeitskutsche auf der Klosterwiese

Café im Bernsteinmuseum

Kirche im Damenstift
Klarissenkloster

Inneres der Kirche im Kloster Ribnitz

Deutsches Bernsteinmuseum im Kloster Ribnitz

Kloster Damenstift

‍Einst ein Ort klösterlicher Stille, später Damenstift, das Kloster in Ribnitz-Damgarten erzählt Geschichten über Jahrhunderte. Heute lädt es als Zuhause des Deutschen Bernsteinmuseums, des Standesamts, der Galerie und der Bibliothek zum Entdecken ein.

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Mecklenburg-Vorpommern in Wort und Bild

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20.10.2025

Fotos: Roland Hartig

Fast 140 Jahre Segelabenteuer stecken in der ELEGANT: Der Zweimast-Klipper wurde 1889 in Zuid-Holland als Frachtsegler gebaut. Jetzt liegt der betagte Segler in Ribnitz, wo er bis Ende Februar für die nächsten Reisen liebevoll gewartet und fit gemacht wird.

Hafen Ribnitz
Hafen Ribnitz

Zweimast-Klipper ELEGANT - ein Segler mit Seele

ELEGANT, IMO 8735015, LEMMER

Hafen Ribnitz
Hafen Ribnitz

‍Ruderstand

‍Signalhorn

Hafen Ribnitz
Hafen Ribnitz

Besansegel

Besansegel

Hafen Ribnitz
Hafen Ribnitz

Salon Bibliothek

Salon mit Tresen

Hafen Ribnitz
Hafen Ribnitz

Erinnerungstafel im Salon

Gezondheid! Wartungsteam in Ribnitz

Hafen Ribnitz
Hafen Ribnitz

Winterpause in Ribnitz

Elegant-sailing

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12.10.2025

Fotos: Roland Hartig

Bauingenieur Dr. Gerhard Stenzel aus Maisach, der im Auftrag der Stadt Ribnitz-Damgarten die Bauwerksprüfung der fünf historischen Flugzeughallen in Pütnitz durchführt, erläuterte beim Werkstattgespräch am 11.10.2025 vor Ort die besonderen Konstruktionsmerkmale der heute vom Technik-Museum genutzten Hallen.

Bauingenieur und Sachverständiger
Bauingenieur und Sachverständiger

Dr. Gerhard Stenzel, beratender Bauingenieur und Sachverständiger.

Sorgfältig dokumentierte historische Flugzeughallen aus den 1930er-Jahren. Recherche: Dr. Gerhard Stenzel, ALLVIA.

Flugzeughalle

In der Halle 2 erwartet die Besucherinnen und Besucher eine vielseitige Ausstellung mit zivilen Alltagsfahrzeugen aus dem ehemaligen Ostblock, von weit verbreiteten Klassikern bis hin zu echten Raritäten. Ergänzt wird die Sammlung durch Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft, die das Alltagsbild dieser Zeit entscheidend prägten. Das Foto unten rechts zeigt militärisches Gerät in der Halle 3, darunter Kettenfahrzeuge, Hubschrauber und Flugzeuge. 

Flugzeughalle
Flugzeughalle

Zu Beginn wies Dr. Gerhard Stenzel darauf hin, dass es im Dritten Reich zahlreiche geheime Bauprojekte gab, die gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrags verstießen. Auch das Bauvorhaben in Pütnitz bei Ribnitz-Damgarten trug Tarnbezeichnungen, offiziell firmierte es unter den Projektnamen „Wassersporthalle“ und „Sporthalle“.


Die Hallen wurden 1935 vollständig vor Ort errichtet, eingerüstet mit Kanthölzern und ohne den Einsatz von Fertigteilen. Alle Betonteile entstanden klassisch in Holzformen gegossen. Etwa 500 Arbeiter wirkten am Bau eines Hangars mit. Das Besondere an dieser Konstruktion ist der beeindruckende Spannbetonbogen mit einer Spannweite von rund 100 Metern. Er wird durch ein durchgehendes Zugband aus hochwertigem ST 52-Stahl zusammengehalten, das in den Bodenwiderlagern verankert ist. Diese Konstruktion bindet das gesamte Bauwerk und fängt insbesondere die seitlichen Kräfte ab. Zusätzliche Stabilität erhält die Halle durch Anbauten, rückwärtige Stützen und die Dachdecke. „Man kann nicht einfach ein Teil herausnehmen, dann knicken die Stützen aus!“

Die Planung und der Bau der Flugzeughallen in Pütnitz waren bereits damals eine ingenieurtechnische Meisterleistung, betonte Dr. Gerhard Stenzel. „Die Statik wurde ausschließlich mit dem Rechenschieber berechnet - ganz ohne Computer oder Taschenrechner. Die grafischen Auswertungen der Differentialgleichungen galten als wertvolles Firmengeheimnis und wurden im Panzerschrank des Chefkonstrukteurs aufbewahrt.“


Die fünf Hallen entstanden innerhalb von rund einem Jahr, ein Tempo, das heute allein für die Planungsphase kaum erreichbar wäre.

Fast 90 Jahre stehen die Hangars nun bereits. „Wenn das Dach dicht ist und sichtbare Schäden behoben werden, hält so eine Konstruktion erstaunlich lange - aber sicher keine tausend Jahre“, so Stenzel augenzwinkernd. In den Gebäuden steckt enorme „graue Energie“, also gespeicherte Bauressourcen und Energie aus der Errichtungszeit. Ein Abriss wäre daher nicht nur ein kultureller, sondern auch ein energetischer Verlust. Stattdessen setzt man heute auf Erhalt und behutsame Entwicklung. So ist jetzt für Halle 1 eine Mustersanierung vorgesehen, um den baulichen Zustand genauer zu bewerten und verlässliche Kosten zu ermitteln. Dazu erklärte Bauamtsleiter Heiko Körner: „Sanieren, entkernen und Investoren ins Boot holen ist sinnvoller als ein Abriss.“ Erste Projektideen für eine ergänzende Nutzung der Flugzeughallen liegen bereits vor, darunter die Einrichtung einer Batteriespeicher- oder Großrechneranlage in Kooperation mit Sponsoren.


Lutz Decker aus Ribnitz fragte: „Hängt die grundsätzliche Sanierungsfähigkeit von dem Ergebnis der Mustersanierung von Hangar 1 ab?“ Das Ziel der Sanierungsfähigkeit der Hallen stehe zunächst im Raume „als erklärte Aufgabe durch den Denkmalschutz“, so Körner. Um diese einzigartigen Bauwerke zu erhalten und teilweise einer neuen Nutzung zuzuführen, ist ein erheblicher finanzieller und organisatorischer Aufwand erforderlich. Nach Einschätzung der Experten richtet sich besonderes Augenmerk auf Halle 3, deren abweichende Tragwerkskonstruktion, insbesondere die Ausformung eines zentralen Trägers, einer gründlichen Prüfung bedarf. Die Kosten für die Mustersanierung von Hangar 1 werden auf rund 300.000 Euro geschätzt.


Roland Hartig, 12.10.2025

Authentische und regionale Fotografie sowie Beobachtungen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Mecklenburg-Vorpommern in Wort und Bild

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10.10.2025

Fotos: Roland Hartig

‍Nach mehr als einem Jahr Bauzeit ist die Bahnhofstraße in Ribnitz-Damgarten offiziell fertiggestellt. Am 10.10.2025, Punkt 12 Uhr, wurde die Hauptverkehrsachse samt neuem Kreisverkehr am Ende der Straße feierlich freigegeben. Ab sofort fließt der Verkehr wieder ohne Umleitungen und Bauampeln durch die Bernsteinstadt.

Eröffnung
Eröffnung

Die Verkehrsinsel macht auf maritim – mit Strandgräsern und Steinen garniert. Fehlen nur noch ein Strandkorb und ein paar Möwen, die meckern.

Sorgfältig dokumentierte historische Flugzeughallen aus den 1930er-Jahren. Recherche: Dr. Gerhard Stenzel, ALLVIA.

Eröffnung
Eröffnung

‍Anwohner und Stadtvertreter, mit Bürgermeister Thomas Huth an der Spitze, spendeten den Bauarbeitern und dem fröhlichen Rahmenprogramm der Bauermeisterschule viel Lob.

‍Mit einem symbolischen Schnitt durchs Flatterband eröffneten Bürgermeister Thomas Huth (r.), Stadtvertreter und Bauarbeiter feierlich die Bahnhofstraße und den neuen Kreisverkehr.

Eröffnung
Zebrastreifen

‍Souvenir des Tages: ein Stück Flatterband erinnert an die feierliche Eröffnung der Bahnhofstraße und des neuen Kreisverkehrs in Ribnitz-Damgarten.

‍Grundschüler der Bauermeisterschule haben ihren neuen Lieblings-Zebrastreifen schon entdeckt – einer von drei neuen Übergängen an den Ausfahrten des Kreisverkehrs.

Baustelle
Baustelle

Nur noch wenige Restarbeiten, darunter das Anbringen der Verkehrsschilder, trennen die Bahnhofstraße samt neuem Kreisverkehr von ihrer feierlichen Freigabe.

Auf Wiedersehen, Baustelle – selbst der mit einem FCH-Graffiti bemalte Pausen-Container macht sich vom Acker.